Kosova

3 Jahre unabhängig

Prishtina – Es war heute vor genau drei Jahren. Der jüngste Staat Europas war entstanden. Als eine bis dato autonom erklärte Region Serbiens sprach die Regierung des Kosovo einseitig ihre Unabhängigkeit aus und fungierte ab sofort als souveräner Staat.

Dritter Jahrestag

Es mag den meisten zwar nicht allzu lang vorkommen, aber die Unabhängigkeit ist bereits drei Jahre her. Der Kosovo hat einen langen Weg hinter und einen, wie es scheint, noch längeren Weg vor sich.
Wir feiern den dritten Jahrestag des jüngsten Balkanstaates.

UN-Vetomächte als Hindernis

Bislang haben 75 Staaten die Unabhängigkeit anerkannt. Darunter fällt ein Großteil der Europäischen Union, ebenso wie die USA. Trotz dieser 75 anerkennenden Staaten gibt es noch große Hindernisse, die überwunden werden müssen. Obwohl ein Großteil der EU zugestimmt hat, hält der Großteil der UN hingegen die Unabhängigkeitserklärung für völkerrechtswidrig. An erster Stelle steht immer noch Serbien, das seine territoriale Integrität als massiv verletzt betrachtet. Aber auch UN-Vetomächte wie etwa Russland und China stehen der Unabhängigkeit noch im Wege.

Deutschland in besonderer Rolle

Unter den unterstützenden Staaten ist Deutschland innerhalb Europas der wohl wichtigste Handelspartner für den Kosovo. Bislang hat die Bundesregierung mehr als 300 Millionen Euro in entwicklungsbedingte, unterstützende und humanitäre Projekte für den jüngsten Balkanstaat investiert. Auch in militärischer Hinsicht gehört Deutschland seit Beginn an zu dem größten Truppensteller.
Die Deutsche Botschaft gehörte zu den ersten Botschaften, die im Kosovo errichtet wurden. Auch gibt es erste Zusammenarbeit zwischen einzelnen Universitäten beider Staaten.

Rechtsgutachten stützt den Kosovo

Im Sommer 2010 forderte Serbien die UN auf, ein internationales Rechtsgutachten zu der einseitigen Unabhängigkeitserklärung zu erstellen. Die UN beauftragte daraufhin den Internationalen Gerichtshof damit, dessen Richter im Juli 2010 zu der Entscheidung kamen, dass der Kosovo nicht völkerrechtswidrig gehandelt habe. Obwohl es dies lediglich ein Gutachten und demnach keine bindende Entscheidung war, sorgte dies für einen positiven Aufschwung für den Kosovo und die rechtliche Vereinbarkeit mit internationalem Gesetz.

13 Kommentare

    • Ich bin deutscher,ost deutscher, und war schon viele male im Kosovo. Was mir auffällt ist das die Entwicklung im Kosovo so änlich wie die Wiedervereinigung mit Deutschland funktioniert.Nur das es viel viel länger dauern wird. Und so lange meine Schwiegermutter das salz von Belgrad kauft weil es „besser“ ist wird es noch länger dauern. Was ich sagen will ist das die Menschen dort viel mehr ihre eigenen Produkte kaufen müssen um die Wirtschaft im eigenen land vorran zu bringen. Und nicht die serbischen artikel. Wir in der DDR waren auch so dumm und kauften alles aus dem Westen bis wir merkten das eine Firma nach der anderen zu macht und niemand mehr arbeit hat. Aber das dauerte jahre vielleicht so 4 oder 5 und dann erst kam die einsicht. So viele serbische soldaten stehen heute wieder in einer Fabrik und die menschen im Kosovo kaufen diese artikel an denen das Blut klebt von freunden die nicht zurück aus dem Krieg gekommen sind. Und wenn ich als deutscher im Kosovo auf serbische produkte verzichte,schauen mich meine kosovarischen freunde mit grossen augen an. Dafür das die Politik so Doof ist und diese sachen einführt werden ( wahrscheinlich noch ohne zoll ) dafür können die kleinen menschen nichts.Aber sie können das Ziel wofür sie gekämpt haben auch mit so einer kleinen sache weiter führen.

      • Sorry, aber du hast leider viel Müll geschrieben. Mit DDR und Wiedervereinigung hat das soviel zu tun wie Wasser mit Feuer.
        Kosovo wird künstlich am Leben erhalten durch ausländisches Kapital. Korruption und organisierte Kriminalität ist die andere Seite, die bewegen auch viel Geld im Kosovo, kommt dem einfachen Bürger aber nicht zugute.
        Ich kaufe auch im Kosovo (lebe in Pristina) serbische Produkte, warum nicht, wenn sie besser sind dann ist das halt so. Und das machen viele Kosovaren auch so. Serbien ist nach wie vor wichtiger Handelspartner, genauso wie Griechenland für Mazedonien, trotz deren Namensstreites.
        Knackpunkt ist in erster Linie die kosovarische Mentalität, Farmland gibt es genug, aber Farmer möchte wohl keiner sein. Man importiert lieber teuer aus dem Ausland. Die Arbeitsmoral muss sich einfach ändern sonst passiert nichts.
        Wo war Deutschland 1950 (10 Jahre nach dem Krieg) und wo ist Kosovo heute (kleineres Land, größere finanzielle Hilfe). Dann wird alles klar.

        • ooops,kleiner Fehler, 10 Jahre nach dem Krieg war es ja schon 1955 in Deutschland, Goldene 50er, Wirtschaftswunder …. Kosovo ist der kleine Bruder Griechenlands finanziell gesehen, Pleite, Pleite, Pleite …

    • exportsumme aus dem kosovo nach deutschland = 1 Mio Euro
      denkst du wirklich kosovo ist wichtig für deutschland?
      eher umgekehrt

    • deutschland ist schwach weil sie keine vetomacht ist und keine nuklearmacht ing-hof hat sich nicht geeusert er sagte es ist nicht gegen völkerrecht und gleichzeitig vermied er den status und bekräftigte die un-rez-1244 das kosovo serbien ist

  • ich lebe in österreich .ich bin seit 3 jahre dass ich in österreich lebe,ich bin höfflich dass ich eine albanerin bin Kosovo ist ein gutes land ich freue mich schon sehrrrrrrrrrr….

  • Ich bin albaner und lebe in deutschland aber bin nicht zufrieden weil die jetzt alle albanern Ziegeunern Magjups Ahskalis romas und alle koovarewn abschieben wollen serbien kosovo ist jetzt zusammen also eruopa deswegen haben wir ansg

  • der ing-hof weigert sich die status frage zu beantworten un machte klar das die gültige uno-rez.1244 weiter im kraft ist die serbien suverenitet garantiert und es wird sich auch in 30 jahren nichts endern bin schon geschpant wie ihr am 17.februar.2012 weiter sich selbst und albaner belügen werdet

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