Kosova

Uni Bremen in Kooperation mit Uni Prizren

Bremen – Mit der Zeit integriert sich der Kosovo stetig in die europäische Gemeinschaft. Dabei sind nicht nur wirtschaftliche, sondern ebenso bildungstechnische Schritte bedeutend. Dementsprechend unterschrieben am vergangenen Freitag Vertreter beider Hochschulen, Bremen und Prizren, eine Vereinbarung darüber, in Zukunft in vollem Umfang miteinander zu kooperieren und davon zu profitieren.

Bildungswege im Kosovo

Die Universität Prizren begann ihren betrieb bereits am 1. Oktober letzten Jahres und bot 1600 frischen Studenten sechs verschiedene Studiengänge an. Mittlerweile bietet die Universität neun Studiengänge an, darunter auch klassische wie die Rechtswissenschaften und das Lehramt. Vorlesungen werden primär auf albanisch, aber auch türkisch, serbokroatisch und teilweise sogar schon Deutsch gehalten. Geplant für die nahe Zukunft sind auch schon Vorlesungen, besonders in Studiengängen wie International Business, auf Englisch.

Zusammenarbeit in vielen Aspekten

Im Wesentlichen umfasst die Vereinbarung zur Kooperation vor allem jegliche Form von Austausch- bzw. Auslandssemestern und eine entsprechende Unterstützung der Studenten, die solche Angebote wahrnehmen. Natürlich sind auch beiderseitige Gastvorlesungen im Plan, ebenso wie die Vermittlung von Praktikumsplätzen für die Studierenden. Sommerkurse auf Deutsch sollen in Prizren entsprechend der Vorlesungen auf Deutsch eingerichtet werden. Die Vereinbarung beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Austausch von Lehrmaterial und die Förderung von Studenten, denn auch verwaltungstechnische Aspekte, etwa wie Hochschulmanagement, fanden einen Platz. So etwa sagten sich beide Hochschulen die volle Unterstützung in solchen Gebieten zu.

Vielversprechende Kooperation

Interessant ist, dass der Vertreter der Hochschule Prizren, Gründungsrektor Prof. Dr. h.c. Ronald Mönch, ebenso Gründungsrektor der Universität Bremen war und somit der Amtsvorgänger der derzeitigen Rektorin, Prof. Dr. Karin Luckey, die am 11. Februar mit ihm den Vertrag unterzeichnete.
Nicht minder ist damit eine ideale Basis zur Zusammenarbeit in jedem Fall gegeben und es lässt sich erahnen, dass in Zukunft viele Studenten, Professoren und Wissenschaftler davon profitieren werden.

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