Politik/Wirtschaft

Spanien erkennt den Kosovo nicht an

In einem Treffen mit Serbiens Aussenminister Vuk Jeremic bestätigte die spanische Aussenministerin Trinidad Jimenez die politische Einstellung ihres Landes zur Unabhängigkeit des Kosovo. Spanien wird die Erklärung weiterhin dementieren.

Solidarität gegenüber Serbien

Vergangenen Mittwoch erklärte Trinidad Jimenez auf einer Pressekonferenz, dass Spanien die Unabhängigkeit des Kosovos vom Februar 2008 nach wie vor nicht anerkennt.
Das Treffen zwischen den beiden politischen Landesvertretern thematisierte hauptsächlich die Zusammenarbeit zwischen Spanien und Serbien, die beiderseitig als sehr positiv erachtet werden.
Aussenministerin Jimenez versicherte Jeremic die Unterstützung Spaniens vor allem bei einer reibungslosen Integration in die Europäische Union, aber ebenso auch bei einer Einigung mit dem Kosovo.

Verstoß gegen internationales Recht

Des Weiteren erklärte Jimenez, dass Spanien die Unabhängigkeit nicht anerkenne, da sie zum Einen die territoriale Integrität Serbiens verletze und zum anderen internationales Recht.
Internationales Recht bedeutet hierbei die UN-Resolution 1244 vom UN-Sicherheitsrat im Jahre 1999, das Kosovo als einen Teil Serbiens deklariert.
Ferner hiess es, dass Spanien eine Anerkennung nur in Betracht zöge, sofern jene UN-Resolution vom Sicherheitsrat zurückgezogen würde oder aber die betroffenen Parteien selbst zu einer Einigung kämen.

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