Kosova

Russlands Protest gegen die EULEX

Die schon lange geplante und organisierte EU-Krisenmission, genannt EULEX, findet nun bereits erste Ansätze im Kosovo. Die russische Regierung erklärte sich nun ganz konsequent gegen diese Krisenmission und warnte die EU davor, diese durchzusetzen.

Die russische Ansicht über das Kosovo, die der der Serben natürlich gleich kommt, ist nach wie unverändert. Dieser Ansicht nach ist der gesamte bisherige Unabhängigkeitsverlauf des Kosovo höchst illegal und wird auf keinen Fall geduldet.

In einem letzten Gespräch in Brüssel sprach Wladimir Tschischow, russischer Botschafter in der EU, eindeutig über die strenge Nichtakzeptanz der Russen gegenüber der kosovarischen Unabhängigkeit und ebenso warnte er die EU konkret davor, diese Mission endgültig und sicher im Kosovo zu etablieren.

Russland werde alle Möglichkeiten wahrnehmen um die EULEX zu verhindern. Ein Beratungsgespräch mit dem UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon liess die russische Regierung auch nicht aus.

Währenddessen berichten die Medien über die Meinungen einiger direkt im Kosovo Beauftragten, wie zum Beispiel einem ehemaligen KFOR-Kommandanten. In einem Interview mit diesem sprach der Ex-Kommandant erschreckende Worte. Die UN mache das, was die EU mit der EULEX nun vorhat, bereits seit vielen Jahren und nichts sei dabei herausgekommen. Die derzeit noch im Mandat gebliebene UNMIK habe absolut keine Autorität und auch die EULEX wird so schnell nichts bewirken können.

Foto-Copyright: http://www.flickr.com/photos/83015819@N00/3337850195/

Hinterlass ein Kommentar

19 − 4 =