Politik/Wirtschaft

Schweiz fordert Unabhängigkeit für Kosovo

„Die Schweiz verlangt eine rasche Aufnahme von Gesprächen über die Zukunft des Kosovo.“, sagte der Schweizer Botschafter, Peter Maurer, in New York vor dem UNO-Sicherheitsrat.

Von dem Zeitpunkt an als die NATO 1999 eingeschritten ist, sei der Kosovo faktisch von Serbien und Montenegro getrennt. Rechtlich bestehe er aber immer noch als Teil des Landes. Dieser Zustand sei für beide Parteien nicht amüsant. „Die Zeit für Verhandlungen ist gekommen“, sagte Maurer. Eine Wiedereingliederung vom Kosovo unter der Souveränität Serbien und Montenegros sei weder wünschenswert noch realistisch, sagte der Botschafter weiter. Die Evolution konventioneller Unabhängigkeit der Region müsse aber unter apodiktischer Begleitung der internationalen Gemeinschaft geschehen.

Dezentralisierung der Macht

Anlässlich der desolaten wirtschaftlichen Lage und der Infrastruktur, sei künftig eine enorme internationale Präsenz im Kosovo nötig, auch wenn die Frage des Status vom Kosovo bereinigt werde. Des Weiteren sagte Maurer, dass die Schweiz bereit sei, eine konstruktive Rolle als Vermittler anzutreten und den Dialog zwischen Belgrad und der Kosovo Hauptstadt Prishtina aktiv zu unterstützen.

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