Diaspora

Diskriminierung der Albaner in der Schweiz

Anfang der 70-er, als in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Wirtschaft florierte, empfing man junge Kosovaren mit offenen Armen.
Der Albaner sprach nicht viel, gehorchte, war zuverlässig und arbeitete hart. Integration fand nur auf der Arbeitsebene statt. Im Sinne von: „Wer arbeitet, der ist integriert“. Diese Strategie ging bis zum Beginn der letzten Balkankriege auf. Als die Massenflucht der Kosovaren aus der Kriegsregion einsetzte, holten die meisten Gastarbeiter ihre Familien nach.

Die altbewährte Integrations-Strategie, Arbeit gleich Integration ging nicht mehr auf und die Behörden unterliessen es geeignete Massnahmen zur Integration der Kosovaren in die Wege zu leiten. Viele meist jugendliche Kosovo-Albaner schaffen den Einstieg in die Berufswelt nicht und landen im kriminellen Milieu.

Die Medien dagegen erfreuen sich der Machenschaften dieser Jugendlichen und toppen sich gegenseitig mit den Schlagzeilen. Dies führt unweigerlich zu einer erheblichen Verstärkung des bereits herrschenden Stigmas gegen die Kosovaren.

Kriminelle Albaner steigern die Auflage, dass man dabei der grossen Mehrheit Unrecht tut, scheint niemanden zu interessieren. Ein Albaner muss etliche Bewerbungen schreiben, um an einer geeigneten Stelle ranzukommen. Viele Arbeitgeber schliessen eine Anstellung von vornherein aus. Kosovaren sind nicht gerne gesehen, sie stellen nach Meinung vieler Schweizer eine Belastung für die hiesige Bevölkerung dar. Schlägt man in der Zeitung die Stelleninserate auf, lassen sich immer wieder Parolen wie: „Keine Kosovaren erwünscht“ finden.

Wie soll man sich integrieren, wenn einen das Gefühl, nicht willkommen zu sein, ständig begleitet.

Die Politik dagegen, weist immer auf die herrschenden Integrationsprobleme hin, jedoch ernsthaft etwas dagegen unternommen, hat sie bis Heute nicht. Zwar wird viel über Integration diskutiert, aber die Politik scheint auf die Assimilation der Ausländer ausgerichtet zu sein. Alles was nicht in die Norm passt, gehört nicht zu uns.

Es wird viel von den kulturellen Errungenschaften, wie der freien Ausübung der Religion gesprochen, aber wenn es um Moslems und Minaretts auf schweizer Boden geht, dann ist die halbe Schweiz auf den Beinen und wehrt sich dagegen, wie gegen den schlimmsten Feind.

Das Verhältnis der Deutschsprachigen und den Kosovaren in der Schweiz ist sehr angespannt. Hoffentlich wird die Zukunft etwas an der gegenwärtigen Situation ändern, denn so wie es jetzt ist, kann es nicht weiter gehen.

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3 Kommentare

  • Schade dass es so ist, aber teilweise kann ich es nachvollziehen. Sehe das auch so im Kosovo. Keine Ahnung ob das an der Mentalität liegt, aber recht und Gesetz missachten scheint cool zu sein und fördert das Ansehen, zumindest jedoch ein einfacher Weg an etwas Geld zu kommen. Organisierte Kriminalität ist der größte Arbeitgeber für viele Albaner, nicht nur in den Gastländern, selbst zuhause im Kosovo. Protzen um jeden Preis, Mercedes ist Minimum, Audi A8 oder noch mehr. Das Geld dafür muss ja irgendwo herkommen, ganz selten legal beschafft. Und dies „sieht und weiß jeder“, also hat das nichts mit Diskrimierung zu tun, sondern eher Verärgerung.

  • ja ja ja in nicht ein mal in tausend jahren werden sich die albbaner asimiliren lassen die sind imun dagegen sihe serbien ist kläglich gescheitert, serbien schreckte nicht ein mal vor mord vertreibung 1 milon vertribene und was ist passiert keine asimilation

  • … aber mal ganz ehrlich der Krieg im kosovo ist längst vorrüber also können al die Kriegsflüchtlinge wieder dahin wo sie herkommen

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