Sport

Keine Chance bei Sportverbänden

In den letzten 3 Monaten hat es das Kosovo geschafft, sich zumindest einen erkennbaren Weg zur Aufnahme des politischen Weltgeschehens erarbeitet, doch zu einem eigenen Staat gehört noch viel mehr als das. So versucht das Kosovo sich natürlich ebenfalls im internationalen Sport zu präsentieren.

Um sich im internationalen Sport präsentieren zu können, sind natürlich die jeweiligen Mitgliedschaften der einzelnen Sportverbände erforderlich, die die Regierung Pristinas auf jeden Fall anstrebt. Zu einem souveränen Staat gehört nun mal eben auch der Sport.

Allgemein gilt Sport durchaus als ein sehr wichtiger Bestandteil des Weltgeschehens. Oftmals sind damit auch politische Hintergründe verbunden in z.B. offiziellen, internationalen Wettkämpfen – doch dies nur am Rande.

Trotz aller Erfolge des Kosovo muss es nun hier erneut eine schwere Niederlage erfahren.
Nahezu alle internationalen Sportverbände lehnten das Kosovo ab.

Die FIFA (International Federation of Association Football), der Weltfußballverband, sowie auch die UEFA (Union of European Football Associations) als europäischer Fußballverband lehnten schon vor Wochen eine Mitgliedschaft des Kosovo ab.

Am 11. April beantragte das Kosovo die Mitgliedschaft beim FIBA (International Federation of Basketball), die der Basketballverband nun auf einer Konferenz in Peking besprach und entschieden ablehnte.
Doch nicht nur die FIBA lehnt das Kosovo ab, auch der FIVB (International Federation of Volleyball), sowie das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Foto-Copyright: http://www.flickr.com/photos/14228046@N03/3522253247/

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