Politik/Wirtschaft

Serbiens verschärfte Maßnahmen

Alle Welt blickt gespannt auf das kommende Wochenende, dem 17. Februar, an dem das Kosovo sich endlich für unabhängig erklären will. Nur noch fünf Tage sind es bis zu diesem Tag, dementsprechend bereiten sich die serbischen Politiker vor.

Bis vor kurzem schienen der serbische Präsident Boris Tadic und der Ministerpräsident Vojisla Kostunica gespalten zu sein in ihren politischen Ambitionen, doch davon ist jetzt nichts mehr übrig.
Knallhart sagte der Ministerpräsident, das solch ein unabhängiges Kosovo auf keinen Fall akzeptiert werden könne, was natürlich unterstützt wird aus russischer Seite, wo es heißt, dieser Schritt zur Unabhängigkeit gefährde die EU-Sicherheit. Hierbei sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Russland immernoch ein Veto-Recht in der UN hat und dieses auch, wie oftmals angekündigt, nutzen wird.

Serbien trifft nun in den nächsten Tagen anscheinend äußerst verschärfte Maßnahmen, denn es wird versucht diese Unabhängigkeit um jeden Preis, jedoch auf friedlicher Ebene, zu verhindern.
Die Serben greifen daher immernoch auf das stärkste Argument zurück, nämlich die Verletzung des Völkerrechts, einen Verstoß gegen die UN-Charta.

Jedoch belassen die serbischen Politiker es nicht nur dabei. Wir berichteten zuletzt von einem serbischen Aktionsplan im Falle dieser Unabhängigkeit, in dem festgehalten wird, was bei solcher Loslösung der südserbischen Provinz zutun ist; quasi Gegenmaßnahmen. Dieser Plan wurde bislang noch nicht veröffentlich, jedoch ist der Inhalt weiterhin recht klar. Am heutigen Tage wird der Rat für Nationale Sicherheit in Serbien diesen Aktionsplan durchgehen und sich somit auf das nächste Wochenende vorbereiten.

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